Zukunft des Aqua-Römer-Areals in Jebenhausen

Ein bestehender Standort wird neu gedacht – für Arbeiten, Wohnen, Umwelt und die Zukunft Jebenhausens.

Auf dem ehemaligen Aqua-Römer-Areal in Jebenhausen plant die Schwarz-Gruppe die Entwicklung eines modernen Standorts für Logistik, Forschung und Schulung. Damit wird ein bereits gewerblich genutztes Gelände weiterentwickelt und an heutige Anforderungen angepasst. Ziel ist es, den Standort zukunftsfähig aufzustellen und gleichzeitig neue Impulse für Wirtschaft und Innovation in Göppingen zu schaffen. Für den Stadtteil bedeutet das Veränderungen, etwa durch neue Gebäude und eine veränderte Nutzung, die im Rahmen des laufenden Planungsverfahrens sorgfältig geprüft und abgestimmt werden.

Projekt auf einen Blick

Was ist das Aqua-Römer-Areal heute?

Kein Brunnenstandort, sondern ein bestehender Gewerbe- und Logistikstandort.

Das ehemalige Aqua-Römer-Areal wird in der öffentlichen Diskussion häufig mit Wasserförderung verbunden. Für die Einordnung der Planung ist wichtig: Auf dem Gelände wurde kein Wasser gefördert. Das Areal ist seit Jahrzehnten gewerblich geprägt – durch Produktion, Lagerung, Logistik, Zufahrten, technische Erschließung und bereits versiegelte Flächen.

  • Die frühere Nutzung war durch Hallen, Lagerflächen, betriebliche Abläufe und Logistik geprägt.
  • Große Teile der Fläche sind bereits bebaut, versiegelt oder technisch erschlossen.
  • Die Planung entwickelt einen bestehenden Gewerbestandort weiter. Dabei werden vorhandene bebaute und versiegelte Flächen genutzt, zugleich aber auch bislang unbebaute Flächen in Anspruch genommen.
  • Vorhandene Grün- und Randstrukturen werden fachlich geprüft und soweit möglich eingebunden.
  • Die Jebenhausener Schloßquellen liegen nicht auf dem gewerblich genutzen Areal.

Warum wird das Areal entwickelt?

Bestehende Strukturen nutzen – modernisieren – nachhaltig neu bauen.

Die Entwicklung führt den bestehenden Standort schrittweise in eine moderne, nachhaltige und zukunftsfähige Struktur. Dabei bleibt der laufende Betrieb gesichert, während Gebäude und Flächen nach und nach an heutige energetische, ökologische und funktionale Anforderungen angepasst werden.

  • Die bestehenden Hallen bleiben zunächst in Betrieb – die Entwicklung erfolgt in Etappen.
  • Auf einer benachbarten Fläche entsteht ein moderner, effizienter und nachhaltiger Neubau.
  • Ältere Hallen werden anschließend bedarfsgerecht modernisiert oder ersetzt.
  • Das Verwaltungsgebäude bleibt erhalten und wird ertüchtigt.
  • So wird der Standort energetisch und ökologisch deutlich aufgewertet.

Städtebau & Nutzung

Verkehr & Infrastruktur

Artenschutz & Naturschutz

Chancen für Jebenhausen & Göppingen

Wohnungsbau & Quartiersentwicklung

Umwelt, Wasser & Klima

Beteiligung & Verfahren

WacklerSchwarz-GruppeStandort­verantwortung

Verfahren

Das Bebauungsplanverfahren für das Projekt Jebenhausen Süd-West wird von der Stadt Göppingen geführt und umfasst mehrere aufeinander aufbauende Schritte – von der Aufstellung des Bebauungsplans über Fachgutachten bis hin zur öffentlichen Beteiligung und zum Satzungsbeschluss. Die Stadt entscheidet über die planungsrechtlichen Grundlagen, während der Vorhabenträger die erforderlichen Gutachten und Planungen erarbeitet und fachlich unterstützt.

Beteiligung

Info-Markt

27. Juni, 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

in der Wasenhalle Göppingen-Jebenhausen, Wasenstraße 5

Plakate unserer Bürgerveranstaltung

Wohnen, Arbeiten und Standortverantwortung

Die Entwicklung des Aqua-Römer-Areals steht im Zusammenhang mit der langfristigen Stadtentwicklung Göppingens und der Frage, wie bestehende Flächen sinnvoll weiterentwickelt werden können. Dabei werden auch Wohnbaupotenziale im Randbereich sowie die Einbindung in bestehende Nachbarschaften im Rahmen des laufenden Verfahrens geprüft. Mit der Schwarz‑Gruppe und der Wackler Spedition & Logistik GmbH sind regionale Unternehmen in die Entwicklung eingebunden, die den Standort perspektivisch sichern und weiterentwickeln wollen. Damit verbunden sind Chancen für Arbeitsplätze, Ausbildung und Wertschöpfung sowie ein langfristiges Engagement für die wirtschaftliche Entwicklung in Göppingen.

Unternehmenshistorie

FAQ

Nein, das Gelände wird nicht zur Wasserförderung genutzt, sondern ist ein bestehender gewerblicher Standort.

Das Areal soll weiterentwickelt werden, um einen bestehenden Gewerbestandort langfristig zu sichern und an heutige Anforderungen anzupassen.

Eingriffe in Natur und Artenschutz werden im Verfahren gutachterlich geprüft und müssen durch geeignete Ausgleichsmaßnahmen kompensiert werden.

Die verkehrlichen Auswirkungen werden im Rahmen von Gutachten untersucht und sind Teil der laufenden Planung.

Das Areal ist bereits gewerblich geprägt, weshalb die Sicherung und Weiterentwicklung dieser Nutzung im Vordergrund steht, ergänzt durch mögliche Wohnanteile.

Über die planungsrechtlichen Grundlagen entscheidet der Gemeinderat der Stadt Göppingen im Bebauungsplanverfahren.

Die Stadt Göppingen führt das Bauleitverfahren, trifft die planungsrechtlichen Entscheidungen und steuert den gesamten Prozess.

Faktencheck

Fakt:
Der
zusätzliche Schwerverkehr wird überwiegend in Richtung Bad Boll und Autobahnanschluss abgewickelt

Behauptung:
Der gesamte zusätzliche Schwerverkehr fährt durch Jebenhausen und Bezgenriet.

Zusätzlicher Verkehr lässt sich durch die Standortentwicklung nicht vollständig vermeiden. Der Schwerverkehr wird jedoch voraussichtlich überwiegend in Richtung Bad Boll und Autobahnanschluss abgewickelt. Auf der Boller Straßen, fällt die prognostizierte zusätzliche Verkehrsmenge mit ca. 450 Fahrten im Verhältnis zum bestehenden Verkehr begrenzt aus. In Richtung Jebenhausen wird eine nochmals deutlich geringere zusätzliche Lärmauswirkung erwartet.

Fakt:
Der
zusätzliche Schwerverkehr wird überwiegend in Richtung Bad Boll und Autobahnanschluss abgewickelt

Behauptung:
Der gesamte zusätzliche Schwerverkehr fährt durch Jebenhausen und Bezgenriet.

Zusätzlicher Verkehr lässt sich durch die Standortentwicklung nicht vollständig vermeiden. Der Schwerverkehr wird jedoch voraussichtlich überwiegend in Richtung Bad Boll und Autobahnanschluss abgewickelt. Auf der Boller Straßen, fällt die prognostizierte zusätzliche Verkehrsmenge mit ca. 450 Fahrten im Verhältnis zum bestehenden Verkehr begrenzt aus. In Richtung Jebenhausen wird eine nochmals deutlich geringere zusätzliche Lärmauswirkung erwartet.

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